80er Jahre – Markentankstellen

Immer wieder kam es im deutschen Mineralölmarkt zu Versorgungsengpässen – den sogenannten Ölkrisen. Dabei war physisch immer genügend Ware vorhanden. Durch steil ansteigende Preise wurde der Kraftstoff aber stündlich mehr wert. Und das führten dazu, dass Lieferanten lieber auf den Produkten saßen als sie zu verkaufen. Diese Blasen platzen dann regelmässig, was jeweils die Existenz einiger Spekulanten kostete.

Aus Gründen der Versorgungssicherheit schloß Artur Heimburger deshalb 1978 einen Markenvertrag mit der Deutschen Texaco AG, Hamburg. Und so hieß es auch bei uns „Mach‘ Station bei Texaco“ Die erste Markentankstelle war die Bundesautobahntankstelle in Denkendorf. Weitere Texaco – Tankstellen in Böblingen, Hüfingen, Schwenningen, Fridingen etc. folgten.

Als 1984 ein Gericht in USA die Übernahme von Getty Oil durch Texaco als rechtswidrig einstufte und Texaco zu einer Strafe verurteilte, mußte der Konzern 10,3 Mio. US$ aufbringen. Deshalb wurde 1988 die Deutsche Texaco an RWE verkauft. Nun hieß es mit der Werbeikone „Superingo“: „Hier ist DEA – wir tanken Sie auf“.

Nur 2 Jahre nach dem desaströsen, durch Preiskämpfe geprägten Jahr 2000 verkaufte RWE das Downstreamgeschäft der DEA an Shell. Mit 15 Tankstellen sind wir nun Shell – Markenpartnern.

Seit 2007 sind wir zudem Marktenpartner der Aral geworden und bauen das zweite Markennetz neben dem freien Netz zielstrebig aus. Damit bedienen wir alle Segmente des Tankstellenmarktes – gerade so, wie es unsere Kunden wollen.

Denn bei Heimburger ist der Kunde König!